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title: 'Level 2: Vorbereitung & Download – manuell vs. Composer'
author:
  name: 'Joachim Namyslo'
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date: '2026-08-29T19:30:39+00:00'
updated: '2026-08-30T16:29:49+00:00'
type: article
summary: 'ZIP-Download war gestern: Warum du Drupal auf Plesk per Composer statt per FTP hochladen solltest – inklusive SSH-Freischaltung und PHP-Einstellungen.'
tags:
  - 'Survival Guide: Drupal auf Plesk'
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# Level 2: Vorbereitung &amp; Download – manuell vs. Composer

 

**Serie:** Survival Guide: Drupal auf Plesk

## Key Facts

- Lade Drupal über Composer statt per ZIP-Download und FTP – Features wie der Project Browser setzen im Hintergrund auf Composer auf
- SSH-Zugriff ist in Plesk oft standardmäßig deaktiviert und muss erst in den Hosting-Einstellungen freigeschaltet werden
- Installierst du Drupal via Composer, landet es meist in einem Unterordner – der Plesk-Dokumentenstamm muss entsprechend angepasst werden
- Drupal braucht großzügige PHP-Einstellungen: mindestens 512 MB memory\_limit und open\_basedir auf "none"

Viele laden Drupal noch als ZIP-Archiv herunter, entpacken es lokal und laden tausende Dateien per FTP hoch. Das funktioniert, ist aber unnötig umständlich. Der Standardweg in der Drupal-Community ist Composer: Funktionen wie der Project Browser sind im Hintergrund auf diesen Paketmanager angewiesen. Wer Drupal ernsthaft betreiben will, kommt an Composer nicht vorbei.



Schritte

Drupal-Download: manuell oder über Composer

Viele laden Drupal noch als ZIP-Archiv herunter, entpacken es lokal und laden tausende Dateien per FTP hoch. Das funktioniert, ist aber unnötig umständlich. Der Standardweg in der Drupal-Community ist Composer: Funktionen wie der Project Browser sind im Hintergrund auf diesen Paketmanager angewiesen. Wer Drupal ernsthaft betreiben will, kommt an Composer nicht vorbei.



 



SSH-Zugang in Plesk aktivieren

Um Befehle direkt auf dem Server auszuführen, brauchst du SSH-Zugriff. In Plesk steht dieser oft standardmäßig auf "Forbidden". Das änderst du in den Hosting-Einstellungen der Subscription: SSH-Zugriff auf eine Shell wie /bin/bash oder /bin/sh umstellen.



 



Das richtige Verzeichnis einstellen

Lädst du Drupal über Composer, landet es häufig in einem Unterverzeichnis, etwa /cms/web. Plesk schaut standardmäßig aber in httpdocs. Damit Besucher nicht ins Leere laufen, muss der Dokumentenstamm in Plesk entsprechend angepasst werden – etwa von httpdocs auf httpdocs/cms/web.



 



Datenbank und PHP einstellen

Drupal braucht eine eigene Datenbank, die sich bequem im Plesk-Backend anlegen lässt. Sicherheitstipp: Beschränke den Zugriff auf "Localhost" – die Datenbank muss nur mit dem Server sprechen, nicht mit dem gesamten Internet.

Bei den PHP-Einstellungen ist Drupal anspruchsvoll:

- Mindestens **512 MB RAM** (memory\_limit)
- open\_basedir-Beschränkung entfernen (auf "none" setzen) – sie blockiert sonst Composer und Drush



 



Die Stolperfalle: veralteter Composer

Ein häufiger Frust-Moment: Alles ist vorbereitet, aber Drupal meldet Fehler. Der Grund liegt oft daran, dass Plesk zwar gut für WordPress optimiert ist, Drupal aber eher stiefmütterlich behandelt – viele Plesk-Server liefern eine veraltete Composer-Version aus.

**Fazit:** Die Basis steht, aber ein veralteter Composer bremst noch aus. Im nächsten Teil lösen wir genau das mit einem Update-Skript.