Level 2: Vorbereitung & Download – manuell vs. Composer

Geschrieben von Joachim

Viele laden Drupal noch als ZIP-Archiv herunter, entpacken es lokal und laden tausende Dateien per FTP hoch. Das funktioniert, ist aber unnötig umständlich. Der Standardweg in der Drupal-Community ist Composer: Funktionen wie der Project Browser sind im Hintergrund auf diesen Paketmanager angewiesen. Wer Drupal ernsthaft betreiben will, kommt an Composer nicht vorbei.

Drupal-Download: manuell oder über Composer

Viele laden Drupal noch als ZIP-Archiv herunter, entpacken es lokal und laden tausende Dateien per FTP hoch. Das funktioniert, ist aber unnötig umständlich. Der Standardweg in der Drupal-Community ist Composer: Funktionen wie der Project Browser sind im Hintergrund auf diesen Paketmanager angewiesen. Wer Drupal ernsthaft betreiben will, kommt an Composer nicht vorbei.

SSH-Zugang in Plesk aktivieren

Um Befehle direkt auf dem Server auszuführen, brauchst du SSH-Zugriff. In Plesk steht dieser oft standardmäßig auf "Forbidden". Das änderst du in den Hosting-Einstellungen der Subscription: SSH-Zugriff auf eine Shell wie /bin/bash oder /bin/sh umstellen.

Das richtige Verzeichnis einstellen

Lädst du Drupal über Composer, landet es häufig in einem Unterverzeichnis, etwa /cms/web. Plesk schaut standardmäßig aber in httpdocs. Damit Besucher nicht ins Leere laufen, muss der Dokumentenstamm in Plesk entsprechend angepasst werden – etwa von httpdocs auf httpdocs/cms/web.

Datenbank und PHP einstellen

Drupal braucht eine eigene Datenbank, die sich bequem im Plesk-Backend anlegen lässt. Sicherheitstipp: Beschränke den Zugriff auf "Localhost" – die Datenbank muss nur mit dem Server sprechen, nicht mit dem gesamten Internet.

Bei den PHP-Einstellungen ist Drupal anspruchsvoll:

  • Mindestens 512 MB RAM (memory_limit)
  • open_basedir-Beschränkung entfernen (auf "none" setzen) – sie blockiert sonst Composer und Drush

Die Stolperfalle: veralteter Composer

Ein häufiger Frust-Moment: Alles ist vorbereitet, aber Drupal meldet Fehler. Der Grund liegt oft daran, dass Plesk zwar gut für WordPress optimiert ist, Drupal aber eher stiefmütterlich behandelt – viele Plesk-Server liefern eine veraltete Composer-Version aus.

Fazit: Die Basis steht, aber ein veralteter Composer bremst noch aus. Im nächsten Teil lösen wir genau das mit einem Update-Skript.