Rezepte sind eines der nützlichsten neuen Features von Drupal CMS: fertige Konfigurationspakete für einen Blog, eine Team-Seite oder andere Standard-Anwendungsfälle – ein Klick, und sie sind eingerichtet. Der Haken: Die Inhalte, die Rezepte erzeugen, sind aktuell noch auf Englisch, und der Installer bietet "Deutsch" während der Installation selbst noch nicht an. Die Community arbeitet daran; bis dahin zeigt dir Teil 4 dieser Serie einen Workaround für eine durchgängig deutsche Oberfläche.
Rezepte: Praktisch, aber noch auf Englisch
Rezepte sind eines der nützlichsten neuen Features von Drupal CMS: fertige Konfigurationspakete für einen Blog, eine Team-Seite oder andere Standard-Anwendungsfälle – ein Klick, und sie sind eingerichtet. Der Haken: Die Inhalte, die Rezepte erzeugen, sind aktuell noch auf Englisch, und der Installer bietet "Deutsch" während der Installation selbst noch nicht an. Die Community arbeitet daran; bis dahin zeigt dir Teil 4 dieser Serie einen Workaround für eine durchgängig deutsche Oberfläche.
Project Browser und Automatic Updates
Zwei weitere Funktionen erleichtern den Alltag spürbar:
- Project Browser: Module suchen und installieren direkt im Admin-Bereich, ohne manuellen Download
- Automatic Updates: Sicherheitsupdates mit einem Klick einspielen
Damit beides funktioniert, muss im Hintergrund Composer sauber laufen.
Der erste echte Hindernis: Composer auf Plesk
Die neuen Features sollen dir die Arbeit mit der Kommandozeile eigentlich ersparen. Damit das klappt, muss Composer im Hintergrund aktuell sein – und genau da liefern viele Plesk-Server standardmäßig eine veraltete Version aus. Wir prüfen im nächsten Teil, ob dein Server fit ist, und aktualisieren ihn bei Bedarf.
Modul-Installation per Klick funktioniert erst, wenn dieser Composer-Konflikt gelöst ist. Eine feste Regel gilt dabei immer: Vor jedem Update ein Backup anlegen – das lässt sich im Fehlerfall nicht ersetzen.
Für später: Drush
Auch wenn sich heute vieles klicken lässt, arbeiten erfahrene Admins bevorzugt über die Kommandozeile. Im Verlauf der Serie richtest du dein Terminal so ein, dass es dir die Routinearbeit abnimmt – Drush liefert dir nach der Installation sogar direkt die Links zur Konfiguration.
Fazit: Die Installation auf Plesk hat ihre Tücken, aber mit der richtigen Reihenfolge kommst du sicher ans Ziel. Im nächsten Teil geht es an die Vorbereitung: Download und erste Server-Konfiguration.