Level 5: Mission Complete – Drush im Alltag & Feinschliff

Geschrieben von Joachim

Betreust du mehrere Kundenprojekte, lohnt es sich, wiederkehrende Installationsabläufe als Skript zu speichern – einmal geschrieben, beliebig oft wiederverwendbar.

Automatisierung für wiederkehrende Aufgaben

Betreust du mehrere Kundenprojekte, lohnt es sich, wiederkehrende Installationsabläufe als Skript zu speichern – einmal geschrieben, beliebig oft wiederverwendbar.

Sicherheit und DSGVO: HTTPS nicht vergessen

Ein letzter, kritischer Check vor dem Livegang: HTTPS. Seit der DSGVO ist Verschlüsselung Pflicht. Plesk macht das SSL-Zertifikat mit Let's Encrypt einfach einzurichten – aber Drush muss ebenfalls wissen, dass die Seite verschlüsselt läuft. Sonst erzeugt Drush Login-Links mit http:// statt https://, was ein reales Sicherheitsrisiko darstellt.

Die Konfiguration passt du in der Datei drush.yml im Ordner /drush deines Projekts an:

# drush/drush.yml 

drush:  php:    minimum-version: 8.2 

options:  

  uri: "https://deine-domain.de"

Danach einmal drush cc drush (Cache leeren), damit die Änderung greift.

Zwischenstand

Ein Wermutstropfen bleibt: der veraltete Composer, den wir in Teil 3 manuell fixen mussten. Je mehr Nutzer sich beim Plesk-Support melden und aktuelle Tools für Drupal einfordern, desto eher ändert sich das dauerhaft.

Fazit: Diese Serie hat vier Dinge geschafft: Plesk trotz Widrigkeiten gezähmt, Composer aktualisiert und verstanden, Drupal auf Deutsch installiert, und Drush produktiv im Alltag eingerichtet. Damit steht ein Drupal-Setup, das sicher, aktuell und auf Deutsch läuft.

Wesentlich einfacher geht Drupal, wenn du dich von Plesk direkt verabschiedest, die r die Lizenzkosten sparst und deinen Server einfach aufsetzt, wie wir es dir in So installierst du Drupal wie ein Profi zeigen.