Level 4: Drupal auf Deutsch & Shell-Tuning

Geschrieben von Joachim

Beim ersten SSH-Login wirkt alles ziemlich nüchtern: keine Farben, kaum Komfort-Befehle, Ordner und Dateien sind kaum zu unterscheiden. Das ist bei Plesk Absicht (Sicherheitsdenken), macht aber die Arbeit unnötig mühsam. Diese drei Dateien aus der System-Vorlage beheben das:

Die Shell einfärben

Beim ersten SSH-Login wirkt alles ziemlich nüchtern: keine Farben, kaum Komfort-Befehle, Ordner und Dateien sind kaum zu unterscheiden. Das ist bei Plesk Absicht (Sicherheitsdenken), macht aber die Arbeit unnötig mühsam. Diese drei Dateien aus der System-Vorlage beheben das:

cp /etc/skel/.profile . cp /etc/skel/.bash_logout . cp /etc/skel/.bashrc .

Damit die Änderung sofort wirkt, ohne Aus- und Wiedereinloggen:

source .bashrc

Ein Test mit 

ls -la 

 zeigt jetzt farbige Ausgabe.

Drush griffbereit machen

Drush (Drupal Shell) liegt bereits im Ordner vendor/bin/, aber das System kennt den Pfad noch nicht. Dafür wird Drush in die PATH-Variable aufgenommen. Profil-Datei öffnen:

nano .profile

Am Ende einfügen (Pfad an dein Projekt anpassen):

if [ -d "/var/www/vhosts/deinewebsite/httpdocs/cms" ] ; then  PATH="/var/www/vhosts/deinewebsite/httpdocs/cms/vendor/bin:$PATH" fi

Speichern, schließen, neu laden:

source .profile

Ein Test mit drush sollte jetzt eine Befehlsliste anzeigen.

Die Installation auf Deutsch

Statt sich durch mehrere englische Web-Formulare zu klicken, erledigt ein einziger Befehl alles:

drush site:install -y --locale=de --site-name="Mein Drupal Projekt"

Drush installiert Drupal im Hintergrund, lädt automatisch die deutschen Sprachpakete und übergibt eine fertige Seite – ganz ohne "Weiter, Weiter, Fertig"-Dialoge.

Fazit: Du hast jetzt nicht nur ein deutsches Drupal, sondern auch eine Shell, die dir die Arbeit abnimmt. Im letzten Teil geht es um den Alltag mit Drush sowie Sicherheit und DSGVO-Grundlagen.