Warum wir diesen Manager brauchen
Drupal ist modular aufgebaut. Das Problem: Viele Module nutzen externe PHP-Bibliotheken. Braucht Modul A "PDF-Generator v1.2" und Modul B "PDF-Generator v1.5", knallt es bei manueller Installation – dein System stürzt ab.
Composer berechnet vor der Installation, welche Versionen zueinander kompatibel sind, und warnt dich, bevor es kracht.
Ein Befehl reicht
composer require drupal/modulname
Composer holt das Modul, prüft Abhängigkeiten, lädt alles herunter und aktualisiert deine composer.json – deine Inventarliste.
Composer im Hintergrund
Du willst nicht tippen, sondern klicken? Drupal hat Composer inzwischen weitgehend unsichtbar gemacht:
- Project Browser: Du suchst und installierst Module bequem im Backend. Im Hintergrund führt das System die passenden Composer-Befehle aus.
- Automatic Updates: Sicherheitslücken schließen sich automatisch. Auch hier zieht Composer die Updates und prüft, ob alles stabil bleibt.
- Rezepte: Statt 50 Module einzeln zu installieren, wählst du ein Rezept, etwa "Event-Website". Composer baut dir das komplette Setup in einem Rutsch.
Architektur für Profis
Composer zwingt dich zu sauberer Struktur: Code (Composer) und Inhalte (Datenbank) bleiben getrennt. Du musst nicht tausende Modul-Dateien in dein Git-Repository laden – du speicherst nur die composer.json als Bauplan. Jeder andere Entwickler baut daraus mit composer install exakt dieselbe Seite nach.
Was dein Hosting braucht
- SSH-Zugang für die volle Kontrolle
- PHP 8.3 oder neuer
- Viele Hoster bieten mittlerweile "Composer-ready"-Umgebungen an – frag deinen Provider danach
Fazit: Composer ist das Fundament jeder modernen Drupal-Seite. Ob du ihn direkt über die Konsole steuerst oder über den Project Browser nutzt – er sorgt dafür, dass dein System sauber, sicher und updatefähig bleibt.